Rahmenvereinbarung bei Leoni

Der IMB begrüßt den Abschluss einer globalen Rahmenvereinbarung bei dem in Deutschland ansässigen Konzern Leoni, die für 18.000 Beschäftigte in 50 Fertigungsstätten in über 20 Ländern gilt.

DEUTSCHLAND: Die Unternehmensleitung von Leoni, der Europäische Betriebsrat von Leoni und der IMB, vertreten durch seinen Generalsekretär Marcello Malentacchi, haben eine "Erklärung zu den sozialen Rechten und den industriellen Beziehungen bei Leoni" unterzeichnet. Dies ist die vierte vom IMB unterzeichnete internationale Rahmenvereinbarung.

WEITERE INFORMATIONEN:
Verzeichnis der Leoni-Betriebe und –Erzeugnisse

Rahmenvereinbarungen: Einen Hintergrund
In der Vereinbarung mit Leoni – einem weltweiten Hersteller von Drähten und Kabeln – wird die soziale Verantwortung des Konzerns, seine Unterstützung für und Einhaltung von "international anerkannten Menschenrechten" und das Grundrecht aller Beschäftigten anerkannt, Gewerkschaften und Arbeitnehmervertretungen zu bilden und ihnen beizutreten.
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Die internationale Rahmenvereinbarung legt fest, dass die IAO-Übereinkommen Nr. 87 (Vereinigungsfreiheit) und Nr. 98 (Recht zu Kollektivverhandlungen) beachtet werden. Das Recht auf Koalitionsfreiheit "wird auch in den Staaten gewährleistet, in denen die Koalitionsfreiheit nicht geschützt ist". Sehr wichtig ist auch, dass das Unternehmen seine Geschäftspartner „unterstützt und ermutigt“, diese Erklärung in ihrer jeweils eigenen Unternehmenspolitik zu berücksichtigen. Leoni "sieht hierin eine vorteilhafte Basis für die gegenseitigen Beziehungen". Im Namen des Europäischen Betriebsrates meinte Gabriele Bauer, dass "die Leoni-Beschäftigten weltweit nunmehr sicher sein können, dass sie sich in Gewerkschaften organisieren und auf diese Weise unabhängig ihre Rechte ausüben können". NB: Die erste Rahmenvereinbarung für die Metallindustrie wurde im Dezember 2001 mit Merloni Elettrodomestici abgeschlossen. Seither hat der IMB Rahmenvereinbarungen mit Volkswagen, DaimlerChrysler und nunmehr Leoni abgeschlossen. Weitere sollen folgen.Apr 10, 2003 – Jesper Nilsson

 

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